Tennis Grundwissen

Die Zählweise: Spiel, Satz, Sieg
Ein Tennismatch wird in Sätze unterteilt, die Sätze wiederum in Spiele. Ein Satz ist dann gewonnen, wenn ein Spieler 6 oder 7 Spiele gewonnen hat.
6 Spiele führen zum Satzgewinn, wenn der Gegner höchstens 4 gewonnen hat.
Gewinnt beim Spielstand 6:5 und der in Führung liegende Spieler das folgende Spiel, so gewinnt er den Satz mit 7:5.
Beim Spielstand von 6:6, muss der Tie-Break den Satz entscheiden. Am Ende steht dann 7:6 für den Sieger des Tiebreaks.
Bei den Grand Slam-Turnieren mit Ausnahme US-Open wird der entscheidenden Satz nicht Tie-Break entschieden sondern so lange gespielt bis ein Spieler zwei Spiele Vorsprung hat.
Gewinnmodus
Ein Tennismatch wird im Allgemeinen über 2 Gewinnsätze ausgetragen, das Match gewinnt demnach der Spieler, der zuerst zwei Sätze für sich entscheidet.
Bei größeren Turnieren oder im Turnierfinale, werden bei den Herren 3 Gewinnsätze (Best-of-Five) gespielt.
Punktzählweise
Während eines Spiels hat jeweils nur ein Spieler das Aufschlagrecht. Die Zählweise innerhalb eines Spiels ist 0, 15, 30, 40. Hat ein Spieler 40 Punkte und gewinnt den folgenden Punkt verbucht er das Spiel für sich.
40:40 wird Einstand (engl. "deuce") genannt. Um das Spiel zu gewinnen, muss ein Spieler zwei nun weitere Punkte hintereinander gewinnen. Wenn man nach Einstand den nächsten Punkt gewinnt, heißt der Spielstand Vorteil ( engl. "Advantage"). Auf Vorteil folgt entweder der Gewinn des Spiels oder wieder Einstand.
Aufschlagspiel und Break
Das Aufschlagspiel ist Tennis besonders wichtig, da mit einem guten Aufschlag der folgende Ballwechsel dominiert werden kann. Im professionellen Tennis ist somit ein gewonnenes Aufschlagspiel eher die Regel, ein verlorenes Aufschlagspiel die Ausnahme, die meist dann auch einen Satz oder das Match entscheidet.
Gelingt es dem returnierenden Spieler das Aufschlagsspiel des Gegners zu durchbrechen, spricht man von einem „Break“.
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